KULTUR

 

 

 

Wissenswertes über Popcorn

Popcorn: der Dauerbrenner an der Süßwarentheke.

Popcorn ist und bleibt der Renner unter den Concessions: Es lässt sich einfach herstellen, appetitlich anbieten und erfreut sich bereits seit Jahrzehnten größter Beliebtheit beim Kinopublikum

Kleiner Rückblick: Mais im frühen Mexiko.

Die Ursprünge des heiß begehrten Snacks gehen weit zurück: Archäologische Funde belegen, dass die Maispflanze bereits um 2.500 v. Chr. in der Zentralen Hochebene Mexikos angebaut wurde. Für die Azteken war Mais ein wichtiges Nahrungsmittel, das darüber hinaus auch als Dekoration für Kopfschmuck oder sogar als „Orakel“ Verwendung fand: Erfahrene Medizinmänner warfen dazu die Körner in ein offenes Feuer und deuteten anhand der „Poprichtung“ die Zukunft. 1493 brachte Amerika-Entdecker Christopher Columbus den Mais nach Europa. Ein ausgedehnter Anbau wurde aber erst Mitte des 18. Jahrhunderts durch die Erfindung des Pflugs möglich.

Die Erfindung der Popcornmaschine.

1885 erfand der Amerikaner Charles Cretors die Popcornmaschine. Eigentlich handelte es sich bei dem Gerät um einen Erdnussröster, zu dem es zusätzlich einen Aufsatz für die Popcorn-Herstellung gab. Der Durchbruch gelang C. Cretors & Co. 1893 auf der „Columbian Exhibition“ in Chicago, wo man einem breiten Publikum die erste mobile gasbetriebene Popcornmaschine vorstellte

Ein Snack etabliert sich.

Mitte der 80er Jahre wurde die Popcorn- maschine – und mit ihr auch das Popcorn – von OCTAGON schließlich in deutschen Filmtheatern etabliert.

Übrigens: In Marion, Ohio (USA), befindet sich das einzige Popcornmuseum der Welt – mit vielen historischen Popcornmaschinen.

Wie wird aus Mais Popcorn?

Beim Erhitzen dehnt sich das Wasser im Inneren des Maiskorns aus, bis die harte Schale dem Druck nicht mehr standhalten kann und platzt. Das passiert bei ca. 240 bis 260 Grad Celsius. Im Bruchteil einer Sekunde bläht sich die überhitzte Stärke unter dem Druck des Wasserdampfs auf, tritt in einer schaumartigen Struktur aus und verliert dabei sofort an Temperatur. Durch die rapide Abkühlung erstarrt sie noch kurz vor dem Ende der „Explosion“. Popcorn ist damit nichts anderes als eine kleine „eingefrorene Explosion“.

Die amerikanischen Ureinwohner hatten eine weniger wissenschaftliche Erklärung dafür, weshalb Maiskörner zu Popcorn werden: Man glaubte, in den Körnern wohnen kleine Geister, die durch das Erhitzen ihrer „Häuser“ aufgescheucht werden und wütend herausgeschossen kommen.

  

So funktioniert eine Popcornmaschine.

Das Prinzip heutiger Popcornmaschinen ist einfach erklärt: In der Maschine befindet sich ein schwenkbarer Kessel, der elektrisch beheizt wird. So kann der Mais ruckzuck auf über 250 Grad Celsius erhitzt werden. Meist ragt von oben ein Rührwerk in den Kessel, der Maiskörner, Zucker oder Salz ständig umrührt und so das Anbrennen verhindert. Der Kessel wird von oben mit einem leichten Blechdeckel geschlossen, der durch den Druck der gepoppten Körner wieder angehoben wird. Viele Maschinen haben noch eine beheizte Bodenplatte im Gehäuse, um das fertige Popcorn warm zu halten.

Hinweis für Ernährungsbewusste.


Traditionelle Volksfeste rechtlich besser schützenen

Für einen rechtlichen Schutz traditioneller Volksfeste mit Blick auf die Festplätze und die Öffnungszeiten tritt die CDU/CSU-Fraktion in einem Antrag (14/1312) ein. Danach soll die Bundesregierung aufgefordert werden, entsprechend auf die Kommunen einzuwirken.

In der Gewerbeordnung sollte darüber hinaus ein einheitlicher Gewerbebegriff für Schausteller eingeführt werden, um einheitliche Regelungen für das gesamte Schaustellergewerbe zu erreichen, so die Unionsfraktion.

Im Gaststättengesetz wollen die Abgeordneten die Möglichkeit einer standortunabhängigen Dauererlaubnis für den Betrieb reisender Zeltgaststätten, Imbiss- und Ausschankbetriebe auf Volksfesten einfügen.

Beim Immissions- und Nachbarschaftsrecht dürften die Länder und Kommunen nicht zu "überzogenen Ausformulierungen gegenüber Volksfesten" beitragen, heißt es in dem Antrag. Die Fraktion ruft die Kommunen auf, Volksfeste in eigener Trägerschaft zu veranstalten und dafür zu sorgen, dass dort weiterhin der ermäßigte Mehrwertsteuersatz auf Lebensmittel und schaustellerische Dienstleistungen gewährt wird. Ebenso sollten Schaustellerbetriebe auf Volksfesten nicht durch zunehmende Bagatellsteuern oder höhere Gebühren ohne Rücksicht auf die wirtschaftliche Leistungsfähigkeit der Betriebe belastet werden.

Schließlich setzen sich die Abgeordneten auch dafür ein, eine Chancengleichheit in der Schulausbildung von reisenden Schaustellerkindern und eine finanzielle Entlastung für die beruflich bedingt hohen Schulausbildungskosten von Schaustellerfamilien durch eine höhere steuerliche Abzugsfähigkeit von Kinderbetreuungskosten herzustellen.


Kirmesorgel

Die Anfänge beginnen als Drehorgel. Erweiterungen durch den Einbau mehrerer
Musikinstrumente brauchten einen höheren Kraftaufwand und wurden zunächst
durch die krafterzeugende Dampfmaschine, später mit Elektromotor angetrieben. Mit aufwändigen Schnitzereien wurden die Orgelfassaden der Umgebung in der sie betrieben wurden angepasst. Walzen versehen mit Bestiftung sorgten für Erzeugung der Töne. Orgelpfeifen wurden mit Luft betrieben, die ebenfalls über die Walze gesteuert wurde. Damit die Auswahl der Lieder nicht eintönig blieb, wurden die Walzen ständig neu bestiftet. Später wurden die Konzertorgeln mit Lochstreifen betrieben, was wesendlich einfacher und kostengünstiger war gegenüber den Walzenbetriebenen Orgeln. Durch die praktische Handhabung wurden
zumindest die in der Schaustellerbrange betriebenen Walzenorgeln umgerüstet. Trotz der Verdrängung der Orgeln durch den Lautsprecher sind immer noch Kirmesorgeln auf div. Volksfesten zu finden. Die bekanntesten Orgelhersteller wahren Ruth & Söhne, Giovanni Bacigalupo, Gebrüder Bruder, Gavioli und Limonaire.

Kanal von Kirmesorgelverleih

Video von einer 35er Ruth & Sohn Kirmesorgel in Kreuzlingen


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